
Mal wieder richtig handwerklich tätig sein und Texte setzten als gäbe es keinen Computer. Jeden einzelnen Bleibuchstaben und die Spatien auswählen, auf dem Winkelhaken anordnen, ausschließen und schließlich die einzelnen Zeilen auf dem Setzschiff zusammenfügen. Den Durchschuß bestimmen und die fertige Kolumne ausbinden. Dann geht’s an die Druckmaschine! Endlich! Nun wird der Satz ausgeschossen und fixiert und der erste Bogen kann bedruckt werden. Welche Spannung & Vorfreude! So stolz kann man auf ein Ergebnis aus dem Laserdrucken nie sein!
Ab jetzt gebe ich Schriftgrößen wieder in ganzen Punkt an und denke darüber nach mich das nächste Mal an einem Spitzkolumnensatz zu versuchen!
Der abgebildete Druck wurde in einer Univers 16pt gesetzt, die Texte sind aus »Findet mich das Glück?« von Peter Fischli und David Weiss.
Folgende Papiere habe ich bedruckt:
* handgeschöpftes Büttenpapier 140g (Weiß, quadratisch),
* Celtic 250g (Violett/Cassis, Querformat mit Filzmarkierung)
* Gmund Grand Style / Vice Versa 300g (Ebenholz/Schwarz, Querformat mit echter Oberflächenprägung)
* Gmund Brillanca 310g (after midnight/Schwarz, Querformat mit irisierendem Oberflächeneffekt)
Mit meiner Arbeit nehme ich an der Werkausstellung »Schwarze Kunst« im Gasteig teil.
Die Ausstellung dauert von 22. Januar bis 5. März 2010.
Weitere Informationen: Flensburg-Online, Wochenanzeiger
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